Prof. Dr. phil.Thomas Alexander Frank
Wissenschaftler. Therapeut. Unternehmer. Und jemand, der menschliche Entwicklung nicht nur wissenschaftlich erforscht hat.
Meine berufliche Arbeit verbindet wissenschaftliche Psychologie und Pädagogik mit therapeutischer Praxis, Management und einer Biografie, die mir sehr früh gezeigt hat, dass menschliche Entwicklung selten geradlinig verläuft.
Ich bin promovierter Wissenschaftler im Bereich Pädagogischer Psychologie und Rehabilitationswissenschaften, Diplom-Ergotherapeut und Professor für Pädagogische Psychologie & Health Care Management. Als Hochschullehrer habe ich an verschiedenen Hochschulen und Instituten gelehrt und wissenschaftliche Erkenntnisse mit klinischer und praktischer Erfahrung verbunden.
Seit mehr als 31 Jahren arbeite ich mit Menschen.
In psychologischer Therapie und Ergotherapie ebenso wie mit Unternehmern, Führungskräften und Menschen in besonderer Verantwortung. Heute begleite ich Klientinnen und Klienten in Zürich, Berlin und online weltweit.
Doch meine fachlichen Qualifikationen erzählen nur einen Teil meiner Geschichte.
Mein Weg begann an einem völlig anderen Ort.
Ich wuchs ohne Eltern als Waisenkind in Heimen auf – ohne die Sicherheit und Zuneigung einer Familie und ohne die vielen Startbedingungen, welche die meisten
Menschen als selbstverständlich erleben.
Ethnische Ausgrenzung, Rassismus und soziale Barrieren lernte ich nicht zuerst aus wissenschaftlichen Publikationen kennen. Ich wusste bereits aus eigener Erfahrung, was sie mit einem Menschen machen können, bevor ich begann, ihre psychologischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge wissenschaftlich zu verstehen.
Mit 14 Jahren und einem Hauptschulabschluss begann ich eine Ausbildung im Maschinenbau und eine Arbeitswoche von damals 45 Stunden.
Es gab keinen vorgezeichneten akademischen Weg. Niemanden, der eine Karriere für mich plante oder Türen öffnete.
Aus finanzieller Not und gleichzeitig mit jugendlicher Neugier auf das Leben
führte mein Weg mich für mehrere Jahre weiter als Soldat der
Heeresfliegertruppe der deutschen Bundeswehr. Dort wurde ich
Hubschraubertechniker im fliegerischen Dienst, am schweren
Transporthubschrauber CH-53.
Daneben und danach nahm ich Aufgaben an, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen: eine abgeschlossene Ausbildung zum Buchhändler, zwei Ausbildungsjahre im Friseurhandwerk, Schweißqualifikationen, Lkw-Führerschein einschließlich Gefahrgutqualifikation und weitere technische und militärische Ausbildungen.
Mein Lebenslauf wurde nicht am Schreibtisch entworfen. Er ist entstanden, indem ich gearbeitet, gelernt, Entscheidungen getroffen, neu begonnen und mich immer wieder gefragt habe:
Was kann ich aus dem, was gerade vor mir liegt, machen – und was macht Sinn?
Schritt für Schritt führte dieser Weg schließlich an die Universität – zu Studium, Diplom, Promotion, Forschung und Hochschullehre, zur Professur und in die internationale unternehmerische Tätigkeit.
Wissenschaft allein genügt nicht.
Mich interessiert nicht nur, was theoretisch richtig ist.
Mich interessiert, was einem Menschen tatsächlich in seinem Leben hilft, sein Denken, sein Verhalten, seine Beziehungen, seine Leistungsfähigkeit und letztlich sein Leben zu verändern.
Deshalb verbinde ich heute drei Perspektiven, die in dieser Kombination selten zusammenkommen: wissenschaftliche Kompetenz, mehr als drei Jahrzehnte therapeutische und beratende Praxis und die Erfahrung einer ungewöhnlichen eigenen Lebensgeschichte.
Ich kenne Organisationen und Vorstandsetagen ebenso wie Werkstätten, Kliniken, Hochschulen und therapeutische Behandlungsräume.
Ich habe Leistung aus sehr unterschiedlichen Perspektiven erlebt: als Arbeiter und Techniker, als Therapeut, Wissenschaftler und Hochschullehrer, als Unternehmer und Berater von Menschen in Führungsverantwortung.
Vielleicht ist genau das der wichtigste Teil meiner Qualifikation.
Denn hinter Diagnosen, Positionen, akademischen Titeln und beruflichen Funktionen steht immer ein Mensch mit einer Geschichte – und mit Möglichkeiten, die manchmal noch niemand erkannt hat.
Eine Überzeugung begleitet mich deshalb bis heute:
„Deine Ausgangslage bestimmt nicht dein Ergebnis.“
Schwierige Startbedingungen müssen nicht darüber entscheiden, wo ein Mensch ankommt.
Aber Veränderung braucht mehr als Motivation. Sie braucht Wissen, Selbstreflexion, Mut, manchmal einen ungewöhnlichen Blickwinkel – und häufig einen Menschen, der im richtigen Moment die richtigen Fragen stellt.
Diese Verbindung aus wissenschaftlicher Fundierung und gelebter Erfahrung prägt meine therapeutische Arbeit, mein Executive Coaching, meine Keynotes sowie meine Arbeit in Forschung, Ausbildung und Lehre.
Wer mich kennenlernt, soll deshalb nicht nur meinen Lebenslauf kennenlernen.
Mich interessiert vielmehr Ihre persönliche Geschichte – und die Frage, was darin als nächste Stufe für Sie möglich ist.
- 1995
- Praxisgründung
- 1999
- 180°-Modell, Humboldt-Universität zu Berlin
- 30+
- Jahre klinische Praxis